Gewinner des Krimi-Schreibwettbewerbs 2016 stehen fest

Jüngste Teilnehmerin erhält eine Extra-Auszeichnung und gewinnt die Gunst des Publikums

Dieses Mal sollte es „Energiegeladen" zugehen, dachten sich die Veranstalter des Krimi-Schreibwettbewerbs, den der Odenwaldkreis 2016 im Rahmen des Kultursommers Südhessen in achter Auflage ausgeschrieben hatte. Eingereicht wurden mehr als 100 Kurzkrimis. Die 30 nach Auffassung der siebenköpfigen Jury besten Werke sind ebenso in die Anthologie „Mords Energie" eingeflossen wie die besten Beiträge aus dem Jugendwettbewerb. Unabhängig voneinander und anonymisiert nahmen die Juroren die spannungsgeladenen Geschichten unter die Lupe und filterten die nun mit Preisen bedachten Aufsätze heraus. Treffpunkt zur Preisverleihung war am 16. September 2016 der Audi-Hangar des Autohauses Treffpunkt Thierolf in Michelstadt.

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Beirat der Odenwald-Stiftung berät und beschließt

Den Jahresbericht und den Prüfbericht des Rechnungsprüfers sowie die Wahlen zum Stiftungsvorstand und zum Beirat hatten die Mitglieder unter der Leitung ihres Beiratsvorsitzenden Jochen Allmann auf der Tagesordnung.

In seinem Bericht über das abgelaufene Jahr verwies Vorsitzender Horst Schnur auf eine Reihe von Aktivitäten, die trotz der niedrigen Zinsen auf das Stiftungskapital möglich waren. Sowohl im vergangenen Jahr als auch jüngst vor den Sommerferien bot der Wettbewerb „Geistesblitze - junge Odenwälder forschen“ wieder eine Plattform für die wissenschaftliche Arbeit vieler Schülerinnen und Schüler aus den Odenwälder Schulen. Das Leistungsniveau war wieder bewundernswert und ließ viele Besucher bei der Präsentation der Arbeiten staunen, wofür die jungen Wissenschaftler Geldprämien entgegennehmen konnten. Der Wettbewerb wurde auch von der Sparkassenstiftung gefördert.

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„Geistesblitze“ der Odenwald-Stiftung präsentieren sich am Beruflichen Schulzentrum

Sehr beeindruckt waren die Besucher und nicht zuletzt die Juroren von den Wettbewerbsbeiträgen, die insgesamt 40 Jugendliche in der Aula der Beruflichen Schule Michelstadt vorstellten. Eingeladen hatte erneut die Odenwald-Stiftung unter dem Motto „Geistesblitze – junge Odenwälder forschen“ junge Tüftler, Bastler und Forscher aus dem Odenwaldkreis, ihre Projekte einem öffentlichen Publikum zu präsentieren. So ließen sich Freunde, Eltern, Lehrer und interessierte Besucher hochkomplexe wissenschaftliche und technische Prozesse erklären. Wettbewerbsteilnehmer hatten auf ihren Tischen ihre Anlagen aufgebaut und auf Informationstafeln Erläuterungen gegeben. Den Juroren standen sie in freier Rede zur Bewertung ihrer Leistung bereit.
In der Auswertung der präsentierten Arbeiten waren die Preisrichter und die Organisatoren übereinstimmend der Meinung, dass das Leistungsniveau in einigen Bereichen ein weiteres Mal gestiegen ist.
Günter Leidermann als Organisationsleiter und Gudrun Maul als Geschäftsführerin hatten mit nachdrücklicher Unterstützung von Dieter und Monika Rothenburger gemeinsam mit den Juroren die Veranstaltung sorgfältig vorbereitet und durchgeführt.

Die Odenwaldstiftung hat sich mit dem Wettbewerb "Geistesblitze" zum Ziel gesetzt, mit der Beteiligung an diesem Wettbewerbsmodell vor allem junge Menschen bis 21 Jahre nachhaltig zu unterstützen und zu fördern. Dabei geht es insbesondere darum, Schülerinnen und Schüler zu ermutigen, mit ihren wissenschaftlich ausgerichteten Ideen aus den Naturwissenschaften Physik Biologie, Chemie, Mathematik, Technik, Informatik und Ökologie, sowie den geisteswissenschaftlichen Arbeitsfeldern wie Lokale Geschichte, Regionalentwicklung und Arbeitswelt kreativ Ideen aufzugreifen und zu realisieren. Neugier und Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur, dass die Teilnehmer mit wissenschaftlichen Methoden arbeiten. Zugleich können sie sich auf die Wettbewerbe auf Landes und Bundesebene bei „Jugend forscht“ vorbereiten.

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Kinder lernen schottische Kultur kennen

Als ein Ergebnis der Reise nach Schottland zur Partnerregion Falkirk im vergangenen Jahr, hat die Schottland-Vereinigung ein schottisches Musikprojekt für Odenwälder Schulen initiiert und organisiert. Im Rahmen eines Gegenbesuchs zum Burns Supper konnte mit Unterstützung der Odenwald-Stiftung und der Fördervereine der Schulen die schottischen Musikpädagogen Susanne Bell und Gareth Lloyd ein Musikworkshop in zwei Odenwälder Schulen anbieten. Insgesamt knapp 60 Schülerinnen und Schüler der Schule am Treppenweg sowie der Astrid-Lindgren-Schule sangen englische Lieder, die mit Akkordeon, Gitarre sowie der typischen schottischen Flöte, der Tin Whistle, begleitet wurden. Überdies wurde ein gälisches Lied einstudiert. Es widmete sich dem Porridge, dem Lieblingsfrühstück der schottischen Kinder. Zur schottischen Tradition gehört zudem das gemeinsame Tanzen. Es wird zu traditionellen Anlässen gerne praktiziert und wurde selbstverständlich auch mit den Kindern eingeübt, die mit der Kombination von Gesang und Tanz viel Freude hatten. Als Video-Grußbotschaft aus dem Odenwaldkreis wurde ein Kartoffel-Rapp vorgeführt. Dieser Tage wird er den Kindern in Falkirk durch Susanne und Gareth gezeigt. Auch der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Oliver Grobeis sowie die Gäste aus Schottland waren von der spielerischen Leichtigkeit, um Kultur und Sprache lernen zu können, begeistert und würden sich über eine Fortsetzung an anderen Schulen freuen.

Die Odenwald-Stiftung als Problemlöser

Odenwald-Stiftung unterstützt die Integrationsklasse an den Beruflichen Schulen Michelstadt

Mit der Einrichtung einer InteA-Klasse für unbegleitete minderjährige Jugendliche am Beruflichen Schulzentrum (BSO) wird das Ziel der Integration und eines schulischen Abschlusses für junge Flüchtlinge verfolgt. Dies geschieht durch Sprachvermittlung und Kenntnisse in Schreiben und Rechnen mit dem Ziel einer Berufsorientierung und dem zurechtfinden im deutschen Kulturkreis. In dieser wichtigen Einrichtung im Rahmen der Betreuung der Bürgerkriegsflüchtlinge im Odenwaldkreis nehmen 20 Jugendliche am Unterricht teil. Sie kommen aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Eritrea, Pakistan, Irak aber auch aus dem türkischen Teil Griechenlands, aus Rumänien und der Türkei.

Zuständig sind Abteilungsleiterin Gabriele Hotz-Seeh und Klassenlehrerin Jutta Trost. Zu den Lehrkräften zählen zudem Britta Jäger und Britta Blitz sowie Fachlehrer aus dem Kollegium der Berufsschule. Sie unterrichten nicht nur Deutsch, sondern auch Mathematik, politische Bildung, Ethik und Sport.

Bei einem Besuch in der Klasse stellte Horst Schnur als Vorsitzender der Odenwald-Stiftung im Gespräch über die Unterrichtssituation fest, dass derzeit keine Gelder für die Beschaffung von Lehrbüchern und Lernmitteln vorhanden sind. Zudem fehlen technische Ausstattungsgegenstände für den Unterricht, die ständig griffbereit sein müssen.

Das Versprechen, sofortige Hilfe zu organisieren, wurde nun bei der Übergabe einer großen Spende an Unterrichtsliteratur, eines Notebooks und eines Beamers sowie einer Anzahl von Material für die Schüler eingelöst.

Gemeinsam mit Geschäftsführer Detlef Kuhn übergab Vorsitzender Horst Schnur mehrere große Kisten mit speziellen Lehrbüchern und Lernheften, Büchern für den Sprach- und Rechenunterricht, sowie Lern CDs, Atlanten und Wörterbücher. Zudem kann nun ein Notebook mit einem CD Laufwerk und ein Beamer für die Projektionstechnik eingesetzt werden.

Zur Beschaffung stehen noch muttersprachliche Wörterbücher in den Fremdsprachen Dari und Farsi, Arabisch, Somalisch, Tigrinja und Türkisch an, die mit erheblichen Kosten verbunden sind. Eine weitere Zahl von Lernhilfen steht noch auf der Wunschliste.

Kinder und Team der Zeller Waldbachschule freuen sich über neue Gartenhütte für den Schulgarten „Sonnenblume“

Großzügige Spende der Odenwald Stiftung für gelungene Dokumentation der Wachstumsphasen der Wildblumenwiese am Rande des Schulgartens

Im Frühsommer letzten Jahres hatte die Schulgarten-AG der Waldbachschule unter Leitung von Erika Volk nach einer Pressemitteilung auf Anfrage von der Odenwald Stiftung durch den Vorsitzenden Horst Schnur Wildblumensamen erhalten.

Die Kinder der Garten-AG säten die Wildblumen am Rande des Schulgartens, beobachteten die Wachstumsphasen und erstellten eine kleine Dokumentation. Horst Schnur zeigte sich begeistert von der schönen Dokumentation und versprach den Kindern und dem Team einen Preis. Schulleiterin Andrea Böhme überließ AG-Leiterin Erika Volk die Wahl. Sie äußerte den Wunsch, eine Gartenhütte am Rande des Schulgartens für Gartengeräte und sonstigen Bedarf im Schulgarten aufzustellen. Gemeinsam wurde eine Hütte ausgesucht und der Wunsch an Horst Schnur weitergegeben. Die Freude war groß, als klar war, dass die Schule die gewünschte Hütte auch bekommen sollte.

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